Gewalt als Geburtshelferin der Geschichte

MACHT UND GEWALT
Gewalt als Geburtshelferin der Geschichte 

Bei dem Wort Gewalt haben die meisten Leute bestimmte Bilder im Kopf. Eigenes Erleben oder Ereignisse die einem nahe gehen. Gewalt wird schnell zu einem gefühlten Etwas und zumeist instinktiv abgelehnt. Allerdings gilt auch, dass die „Gewalt der Geburtshelfer jeder alten Gesellschaft [ist], die mit einer neuen schwanger geht“ (Marx) ist. Als Beispiel gelten die Französische Revolution, die Klassenkämpfe des 20 Jahrhunderts oder die Aufstände in den kolonisierten Ländern. Was für eine Rolle spielten die Akteur_innen, wie die die Gewerkschaften und die Kommunist_innen dabei? Was kann ein Blick auf die Geschichte und die Theorie der Gewalt uns über heutige Ereignisse wie die G20-Proteste, Gelbwesten oder die Riots in den USA verraten?

Worum geht‘s genau?

  • Eine gemeinsame Erarbeitung und Diskussion des Themas durch ein Theaterstück von Bertolt Brecht
  • Einen Überblick über wichtige Episoden in der Geschichte von Revolutionen und revolutionären Bewegungen
  • Beschäftigung mit Theorien der Gewalt: u.a. Marx/Engels & Frantz Fanon

Was bringt mir das? 

  • Wissen um die historische Bedeutung von Gewalt im gesellschaftlichen Kontext
  • Eine Begriffsklärung von Gewalt, Autorität & Revolution
  • Eine fundierte Betrachtung aktueller Konflikte

Für Interessierte zwischen 15 und 26 Jahren.


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Datum/Zeit
12.11.2021 - 14.11.2021
18.00 - 13.00 Uhr

Ort
Jugendbildungszentrum Hattingen

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